Die Welt in Flammen
Wie weit reichen Surts Flammen?
In „Gylfis Täuschung“ spaltet sich der Himmel unter gewaltigem Getöse. Daraus erscheinen jene, die in den Kampf ziehen. Surt führt sie an. Vor und hinter ihm brennt Feuer. Sein Schwert strahlt heller als die Sonne.
Nach dem Kampf der Götter schleudert Surt Feuer auf die Erde. Es verbrennt die ganze Welt. Die „Weissagung der Seherin“ erzählt, wie die Sonne schwarz wird. Die Erde versinkt im Meer. Auch die Sterne, die am Himmel leuchteten, verschwinden.
Dann beschreibt die „Weissagung der Seherin“, wie gewaltige Dampfwolken aufsteigen. Auch die Flammen werden immer mächtiger. Die aufsteigende Hitze erreicht schließlich den Himmel selbst. Das Feuer steigt von der Erde bis in den Himmel: So sieht das Ende der Welt aus.
Quellen dieser Geschichte (2)Die Welt in Flammen
leikr hár hiti
við himin sjalfan.
Die hoch aufsteigende Hitze erreicht den Himmel selbst.
„Der Seherin Weissagung“ Strophe 57
„Der Seherin Weissagung“Völuspá
„Gylfis Täuschung“Gylfaginning


Bildinfos
Emil Doepler „Ragnarök by Doepler“ 1905 Gemeinfrei Bildquelle ansehen
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