3-6„Das Lied von Helgi Hjörvardsson“ Strophe 31–43

Hedins Schwur

Welchen Schwur bereute Hedin?

Helgi und Swawa hatten einander die Ehe versprochen und liebten sich sehr. Am Vorabend des Julfestes begegnete Helgis Bruder Hedin im Wald einem weiblichen Ungeheuer. Es ritt auf einem Wolf und benutzte Schlangen als Zügel. Es wollte Hedin begleiten, doch er lehnte ab.

An diesem Abend legten die Menschen ihre Hände auf einen heiligen Eber und leisteten Schwüre. Hedin schwor, Helgis Geliebte zu seiner Frau zu machen. Sofort bereute er es bitter und machte sich auf die Suche nach Helgi.

Als Helgi davon hörte, sagte er seinem Bruder, er solle sich nicht grämen. Helgi stand ein vereinbarter Kampf bevor, und er zweifelte daran, lebend zurückzukehren. Bald darauf wurde er in einer großen Schlacht lebensgefährlich verwundet. Er ließ Swawa zu sich rufen.

Helgi sagte ihr, dass sie sich zum letzten Mal sähen, und bat sie, Hedin zu lieben. Swawa antwortete, auch nach seinem Tod werde sie nicht freiwillig einen fremden Mann umarmen. Hedin schwor, erst zurückzukehren, wenn er Helgi gerächt habe.

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