2-28„Die Sprache der Dichtkunst“ Kapitel 24–25

Thor und Hrungnir

Wer hilft Thor, als er am Boden liegt?

Hrungnir verfolgt Odin zu Pferd und gelangt dabei bis nach Asgard. In der Halle der Götter trinkt er und beginnt zu drohen, er werde die Götter töten. Thor wird herbeigerufen. Hrungnir erklärt ihm, es bringe keine Ehre, einen Unbewaffneten zu erschlagen, und fordert ihn zum Zweikampf.

Zur Vorbereitung auf den Kampf erschaffen die Riesen den Lehmriesen Mökkurkalfi. Am Tag des Zweikampfs wirft Thor seinen Hammer. Hrungnir schleudert ihm einen Wetzstein entgegen. In der Luft prallen beide aufeinander, und der Wetzstein zerspringt. Ein Splitter bohrt sich in Thors Kopf. Thor stürzt zu Boden.

Der Hammer zertrümmert Hrungnirs Kopf. Der Riese fällt auf Thor, und sein Bein drückt auf dessen Hals. Thors Begleiter besiegt den Lehmriesen. Doch Hrungnirs Bein kann er nicht wegheben. Auch die herbeigeeilten Götter schaffen es nicht.

Da kommt Thors Sohn Magni. Er ist erst 3 Nächte alt, schleudert das Bein des Riesen aber mühelos fort. Thor steht auf und begrüßt seinen Sohn voller Freude. Er schenkt Magni das Pferd, das Hrungnir gehört hat.

Bild zu Thor und Hrungnir