Das goldene Zeitalter der Götter
Was taten die Götter im goldenen Zeitalter?
In „Gylfis Täuschung“ errichteten die Götter Asgard in der Mitte der Welt. Wenn Odin auf seinem Hochsitz Hlidskjalf saß, konnte er alle Welten überblicken. Auch die Taten der Menschen waren für ihn sichtbar.
In der „Weissagung der Seherin“ versammeln sich die Götter auf dem Idafeld. Sie bauen hoch aufragende Heiligtümer und richten einen Schmiedeofen ein. Auch Werkzeuge, etwa Zangen zum Greifen von Metall, stellen sie selbst her. Im Hof vergnügen sie sich mit Brettspielen, und an Gold fehlt es ihnen nicht.
In „Gylfis Täuschung“ bearbeiten die Götter Metall, Stein und Holz. Auch Gold verwenden sie in Fülle. Diese Zeit, in der sie selbst Alltagsgegenstände und Pferdegeschirr aus Gold fertigten, heißt das goldene Zeitalter.
In der „Weissagung der Seherin“ dauert das fröhliche Leben der Götter an, bis aus dem Riesenland 3 überaus mächtige Mädchen kommen. Auch in „Gylfis Täuschung“ nehmen Frauen aus dem Riesenland dem goldenen Zeitalter seinen Glanz.
Quellen dieser Geschichte (2)Das goldene Zeitalter der Götter
Das goldene Zeitalter kommt in der „Weissagung der Seherin“ und in „Gylfis Täuschung“ vor. Im ersten Werk lautet die Reihenfolge: goldenes Zeitalter → Zwerge → Menschen. Im zweiten: Menschen → Sonne und Mond → goldenes Zeitalter und Zwerge. Diese Seite folgt der „Weissagung der Seherin“, auf der die Abfolge der Szenen beruht.
Tefldu í túni,
teitir váru,
Die Götter spielten fröhlich Brettspiele im Hof.
„Der Seherin Weissagung“ Strophe 8
„Der Seherin Weissagung“Völuspá
„Gylfis Täuschung“Gylfaginning


Bildinfos
Lorenz Frølich „Frigg and Odin in Grímnismál by Frølich“ 1895 Gemeinfrei Bildquelle ansehen
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