Gylfi auf der freien Ebene
Was erzählt Gylfi weiter, nachdem die Halle verschwunden ist?
Als die Erzählung in „Gylfis Täuschung“ endet, hört Gylfi von allen Seiten lauten Lärm. Er wendet den Kopf und schaut sich um. Auf einmal steht er auf einer ebenen Wiese. Wohin er auch blickt: Keine Halle und keine Burg ist mehr zu sehen.
Gylfi verlässt die Wiese und kehrt in sein Land zurück. Dort erzählt er, was er gesehen und gehört hat. Seine Zuhörer erzählen es anderen weiter. So wandert der Bericht von seinen Erlebnissen von Mensch zu Mensch.
Währenddessen versammeln sich die Asen und beraten sich. Sie denken über die Geschichten nach, die sie Gylfi erzählt haben. Dann geben sie den Menschen und Orten bei ihnen die Namen aus diesen Geschichten. So sollen die Menschen in ferner Zukunft glauben, dass die Träger dieser Namen dieselben Wesen seien wie die Götter der Erzählungen.
Quellen dieser Geschichte (1)Gylfi auf der freien Ebene
þá stendr hann úti á sléttum velli
Da steht er auf einer ebenen Wiese.
„Gylfis Täuschung“ Kapitel 54
„Gylfis Täuschung“Gylfaginning


Bildinfos
Jakob Sigurðsson „SÁM 66, 78r, High, Just-As-High, and Third“ 1765–1766 Gemeinfrei Bildquelle ansehen
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