2-41„Das Swipdaglied“ Strophe 17–66

Der Name, der das Tor öffnet

Wessen Name öffnet das Tor zur Halle?

Vor einer von Flammen umgebenen Halle versucht der Torwächter Fjölswid, Swipdag fortzuschicken. Swipdag fragt ihn nach und nach über alles aus, was die Halle umgibt. Den Baum Mimameid können weder Feuer noch Eisen fällen. In seinen Zweigen sitzt der golden glänzende Hahn Widofnir.

Die Hunde, die das Tor bewachen, schlafen abwechselnd bei Tag und bei Nacht. Da sie nie zugleich schlafen, kann niemand hineingelangen. Die Waffe, mit der sich der Hahn töten lässt, heißt Lävateinn. Sie liegt in einer Truhe mit 9 Schlössern.

Schließlich fragt Swipdag, ob es jemanden gibt, der in Menglöds Armen schlafen darf. Die Antwort lautet: nur Swipdag. Er ist dazu bestimmt, ihr Mann zu werden. Da gibt er sich zu erkennen: Er selbst ist Swipdag.

Nun öffnet sich die Halle. Auch die Hunde freuen sich. Menglöd sagt, sie habe die ganze Zeit auf ihn gewartet. Von nun an, erklärt sie, wollen sie ihr Leben miteinander verbringen.

Bild zu Der Name, der das Tor öffnet