Rig zu Gast in den Häusern
Was entstand durch Rigs Reise?
Im Prosatext zum „Lied von Rig“ wandert der Gott Heimdall am Meer entlang. In den Häusern, die er besucht, nennt er sich Rig. Er kehrt in einem Haus nach dem anderen ein und bleibt jeweils 3 Nächte. Wenn seit seiner Abreise 9 Monate vergangen sind, kommt dort ein Junge zur Welt.
Im ersten Haus wird Thräl geboren. Als er herangewachsen ist, trägt er Lasten. Von ihm stammen die Sklaven ab. Im nächsten Haus wird Karl geboren. Er kümmert sich später um Rinder und pflügt die Felder. Seine Nachkommen sind die Bauern.
Im letzten Haus wird der Fürst Jarl geboren. Das Baby wird in Seide gewickelt. Als Jarl größer wird, lernt er, mit Bogen und Schwert umzugehen. Rig kehrt zurück, nennt Jarl seinen Sohn und lehrt ihn die Runen.
Auch Jarl bekommt Kinder. Sein jüngstes Kind heißt Kon. Kon erlernt die Kraft der Runen. Damit kann er Menschen helfen, Schwertklingen stumpf machen und das Meer beruhigen.
Quellen dieser Geschichte (1)Rig zu Gast in den Häusern
„Das Lied von Rig“ erzählt, wie die verschiedenen Stände der Menschen entstanden. Wann das geschah, steht dort nicht. Auf dieser Website folgt es auf Ask und Embla, damit ihr nach dem Ursprung der Menschen weiterlesen könnt.
Rígr gangandi,
rúnar kendi;
Rig kam zu Fuß und lehrte ihn die Runen.
„Das Rigslied“ Strophe 36
„Das Rigslied“Rígsþula


Bildinfos
W.G. Collingwood „Rig in Great-grandfather's Cottage“ 1908 Gemeinfrei Bildquelle ansehen
Dieses Bild wurde nach einer historischen Vorlage im SNES-Stil neu gestaltet. Über den Button könnt ihr auch die Vorlage ansehen.